Kino im Kiez http://www.kino-im-kiez.de Ein Film Blog Tue, 08 May 2012 11:57:21 +0000 de hourly 1 http://wordpress.org/?v=3.3.2 Filmkritik: The Lucky One – Für immer der Deine http://www.kino-im-kiez.de/201205/filmkritik-the-lucky-one-fur-immer-der-deine-199.html http://www.kino-im-kiez.de/201205/filmkritik-the-lucky-one-fur-immer-der-deine-199.html#comments Tue, 08 May 2012 11:54:20 +0000 kino-im-kiez http://www.kino-im-kiez.de/?p=199 The Lucky One - fuer immer der Deine FilmplakatScott Hicks (“Hearts in Atlantis”, “Rezept zum Verlieben”) hat mit “The Lucky One – Für immer der Deine” wieder ein Drama auf der Leinwand geschaffen. Mit einer Laufzeit von 101 Minuten versucht Hicks mit seinem Film auf die Tränendrüse insbesondere von Frauen zu drücken – doch es mag nicht so recht gelingen. In den Hauptrollen verkörpern Zac Efron, bekannt aus “High School Musical” und “17 Again” und Taylor Schilling, welche ihr Filmdebut feiert, das verliebte Paar, welche auf mysteriöse Wege zusammen kommen.

Der U.S. Marine Logan Thibault (Zac Efron), der während des Einsatzes im Irak als Glücksbringer das Foto einer unbekannten Frau bei sich trug, kommt endlich wieder in die Heimat. Daheim macht er sich auf die Suche nach der Unbekannten, deren Foto im Sand lag und ihm als Glücksbringer oftmals das Leben gerettet hatte. Logan findet die Frau (Taylor Schilling), welche den Namen Beth trägt, tatsächlich. Sie hat einen Sohn (Ryley Thomas Stewart) und betreibt eine Hundezucht. Logan beginnt bei Beth zu arbeiten, damit er sie näher kennen lernen kann und wie es das Schicksal will, entflammt eine romantische Beziehung zwischen Beth und dem Marine. Doch die romantische Beziehung wird immer wieder auf die Probe gestellt, denn nicht nur der eifersüchtige Ex-Mann macht dem Paar das Leben schwer, sondern auch die Tatsache, dass Beths Bruder im Irak starb.

Auch wenn viele Romantiker von diesem Film begeistert sein werden, wird im Endeffekt nichts neues gezeigt. Da helfen auch keine überlangen Sex- oder Kussszenen, welche die Romantik sinnbildlich verkörpern sollen. “Vergiss mein nicht” oder “Liebe mich, wenn du Dich traust” haben noch immer keine Konkurrenz. Denn auch wenn sich “The Lucky One – Für immer der Deine” alle Mühe gibt, wird er den Hauptteil des Publikums womöglich nicht erreichen.

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Fast 4 Jahre Haft für Kino.to Programmierer http://www.kino-im-kiez.de/201204/kino-192.html http://www.kino-im-kiez.de/201204/kino-192.html#comments Mon, 16 Apr 2012 20:46:41 +0000 kino-im-kiez http://www.kino-im-kiez.de/?p=192 Überraschend hohe Haftstrafe für Kino.to Chefentwickler – Urteil fällt hart aus.

Der Cef-Entwickler des als illegal eingestuften Filmportals kino.to wurde am Mittwoch vom Landgericht zu drei Jahren und zehn Monaten Haft verurteilt.

Das Gericht befand den Programmierer wegen der massenhaften Verletzung des Urheberrechts für schuldig. Kino.to wurde von den Behörden gesperrt.

Noch immer ist auf der Webseite zu lesen:

Die Kriminalpolizei weist auf Folgendes hin:

Die Domain zur von Ihnen ausgewählten Webseite wurde wegen des Verdachts der Bildung einer kriminellen Vereinigung zur gewerbsmäßigen Begehung von Urheberrechtsverletzungen geschlossen.

Mehrere Betreiber von KINO.TO wurden festgenommen.

Internetnutzer, die widerrechtlich Raubkopien von Filmwerken hergestellt oder vertrieben haben, müssen mit einer strafrechtlichen Verfolgung rechnen.

Über das Filmportal konnten User mehr als 135.000 Filme, Serien und Dokumentationen ansehen.

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Filmkritik: Russendisko http://www.kino-im-kiez.de/201204/filmkritik-russendisko-189.html http://www.kino-im-kiez.de/201204/filmkritik-russendisko-189.html#comments Fri, 13 Apr 2012 22:04:59 +0000 kino-im-kiez http://www.kino-im-kiez.de/?p=189 RussendiskoRussendisko bezeichnet einen neuen Musikstil, welcher traditioneller Schlager mit modernen, musikalischen Elementen verbindet. Doch hier soll es um den neuen Film von Oliver Ziegenbalg (Regie) gehen.

Im Film Russendisco dreht sich alles um drei junge, unzertrennliche, russische Männern: Wladimir, Mischeund Andrej, gespielt von Matthias Schweighöfer, Friedrich Mücke und Christian Friedel.

Der Film spielt in Deutschland im Jahre 1990. Die Mauer ist gefallen und das Volk voller Tatendrang. Alles ist im Wandel.
Die jungen Männern reisen von Russland nach Ost-Deutschland. Die Sowjetunion ist kurz vor ihrem Zusammenbruch. Voller Hoffnung ziehen die charmanten Männer nach Deutschland, um dort ihr Glück zu finden und in eine bessere Zukunft zu starten.
Sie bringen nur sich selbst, ihr musikalischem Talent und ein wenig Geld mit. Mit viel Mut, einem großem Mundwerk und Spontanität versuchen sie ihre Träume in die Wirklichkeit umzusetzen. Während Mische und Andrej sich eher nach Geld und Erfolg sehnen, verliebt sich Wladimir in die hübsche Olga, dargestellt von Peri Baumeister. Die junge Liebe stellt die Freundschaft der Männer auf die Probe.

Russendisko ist ein Film mit viel Humor, aber auch Gefühl. Der Film bringt einem zum Nachdenken über die eigene Zukunft und Träume.

Der Film basiert auf einen Roman von Wladimier Kaminer. Er kommt selber aus Russland und verfasste das Werk schon im Jahre 2000. Oliver Ziegenbalg glaubte an einen Erfolg des Romans und führt Regie beim Film.
Die Schauspieler Schweighöfer, Mücke und Friedel verkörpern die Figuren realistisch und äußerst sympathisch. Schon fast natürlich schlüpfen sie in die Rollen der Russen. Die Interaktionen der drei Figuren sind sehr gut gelungen und sehr amüsant. Die Schauplätze des Films sind originalgetreu aufgebaut. Oliver Ziegenbalg hat allgemein sehr auf die Details geachtet und den Film so realistisch und liebevoll gestaltet.

Fazit: Russendisco ist eine unterhaltsame Komödie mit charmanten Hauptdarstellern. Der Film ist sehenswert.

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Die Tribute von Panem – Tödliche Spiele http://www.kino-im-kiez.de/201204/die-tribute-von-panem-todliche-spiele-186.html http://www.kino-im-kiez.de/201204/die-tribute-von-panem-todliche-spiele-186.html#comments Wed, 04 Apr 2012 20:34:57 +0000 kino-im-kiez http://www.kino-im-kiez.de/?p=186 “Panem et circensis – Brot und Spiele!” Was zu Kaiser Trajans Zeit im alten Rom schon bestens funktionierte, klappt auch in der fernen Zukunft. In Anlehnung an die damaligen Gladiatorenkämpfe beginnt die Geschichte im diktatorischen Staat Panem, dem ehemaligen Nordamerika. Dort herrscht das Kapitol mit eiserner Faust über die 12 Distrikte und deren Bewohner. Das Volk muss sich selbst versorgen, wer das nicht schafft, ist auf die Rationen des Kapitols angewiesen und diese haben einen hohen Preis: Für jede Essensration wird der eigene Name in eine Lostrommel geworfen, aus der die Tribute gezogen werden. Je ein Junge und ein Mädchen aus jedem Distrikt zwischen 12 und 18 Jahren müssen bei den jährlich stattfindenden “Hunger Games” ums nackte Überleben kämpfen, denn nur einer der 24 Tribute wird überleben.

Als die 12-jährige Primrose Everdeen für Distrikt 12 gezogen wird, meldet sich ihre 16-jährige Schwester Katniss freiwillig, um ihr damit das Leben zu retten. Gemeinsam mit ihrem männlichen Pendant Peeta Mellark reist sie ins luxuriöse Kapitol, wird gestylt und trainiert, um danach buchstäblich in der Arena der breiten Masse zum Fraß vorgeworfen zu werden. Es beginnt ein perfides Spiel um Leben und Tod, in dem jeder sich selbst der Nächste ist …oder?

Antikes Rom meets The Truman Show – so oder ähnlich könnte man “Die Tribute von Panem – Tödliche Spiele” mit wenigen Worten beschreiben. Die gelungene Mischung aus düster-futuristischer Weltgestaltung und mittelalterlichem Entertainment zieht den Zuschauer von der ersten Minute an in ihren Bann und nimmt ihn mit auf eine atemberaubende, 142-minütige Reise, deren Ende zwar bis zu einem gewissen Grad vorhersehbar ist, aber dennoch überrascht. Psychologisch intensiv und dennoch klar verständlich thematisiert die Handlung den gesellschaftlichen Unterschied und die niederen menschlichen Instinkte.
Die Genregrenzen scheinen hier verwischt, der Film besticht durch dramatische, teils sogar kitschige Szenen ebenso, wie mit einer geballten Ladung Action und Thrill. Hat man sich erst an die etwas hektische Kameraführung gewöhnt, steht einem kurzweiligen Kinovergnügen nichts mehr im Wege.
Nachdem die Buchvorlage auf den Weltbestsellerlisten gelandet ist, ist die Verfilmung die einzig logische Konsequenz und wurde bereits im Vorfeld medial gehyped. Jennifer Lawrence in der Rolle der Katniss spielt als vielversprechende Newcomerin überzeugend und liefert die nötige Identifikationsfigur für das Zielpublikum. Als sadistischer Präsident Snow brilliert Donald Sutherland ebenso wie Lenny Kravitz, der in der Rolle des Stylisten Cinna sein filmisches Debüt gibt.

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Filmkritik: John Carter – Zwischen zwei Welten http://www.kino-im-kiez.de/201203/filmkritik-john-carter-zwischen-zwei-welten-183.html http://www.kino-im-kiez.de/201203/filmkritik-john-carter-zwischen-zwei-welten-183.html#comments Sat, 24 Mar 2012 19:07:42 +0000 redaktion http://www.kino-im-kiez.de/?p=183 Wenn man den Film John Carter von Disney genauer betrachtet, erkennt man einige Action- und Science-Fiction-Filme wieder: beispielsweise Avatar, Star Wars und Final Fantasy. Aber heißt das jetzt, John Carter ist lediglich ein Abklatsch der Welterfolge? Nein, ist es nicht: Denn all die anderen Regisseure haben bei dem Erfolgsfilm abgekupfert.

Edgar Rice Burroughs schrieb insgesamt elf Bücher, die von dem Weltall-Helden handelten, angefangen im Jahr 1917 mit A Princess of Mars. Viele bekannte Autoren ließen sich von den Büchern inspirieren, so auch James Cameron und George Lucas.

John Carter zieht nach einem tragischen Verlust los, um sein Glück als Goldgräber zu versuchen. Als er einem seltsamen Mann in einer einsamen Höhle begegnet, befördert ihn dessen Medaillon in eine ganz andere Welt. Dort landet er in einer Wüste und sobald er seine Füße von dem Boden löst, macht er einen riesigen Sprung nach vorne und landet einige Schritte weiter wieder auf dem heißen Sand. Das wird im Film zu seinem Markenzeichen und ist natürlich seine große Stärke. Schließlich wird er von vierarmigen, grünen Außerirdischen gefangen genommen und ihr Anführer beauftragt seine Tochter, sich um John Carter zu kümmern. So erfährt er, dass er auf Barsoom – wir nennen den Planeten Mars – gelandet ist. Hier herrscht bereits seit vielen Jahren ein unerbittlicher Krieg zwischen den verschiedenen Bewohnern. Um den Kämpfen ein Ende zu machen, soll die Prinzessin von Helium den Anführer der Stadt Zodanga heiraten. Doch Dejah Thoris wehrt sich heftig gegen die Zwangsheirat und lernt Carter kennen. Nun machen sich Beide gemeinsam auf die Suche nach einer Lösung für den Frieden auf dem Mars und für Carters Rückkehr zur Erde.

Mit dieser Handlung erinnert der Film beispielsweise an Star Wars. Neben einer ähnlichen Verbindung zu einem Wüsten-Planeten gibt es auch fliegende Objekte, die stark an die Sage erinnern. Auch die Architektur gleicht einigen Objekten aus der Reihe Final Fantasy, Gotik wird mit Antike und der Rüstung römischer Gladiatoren verwoben. Der deutsche Untertitel „Zwischen zwei Welten“ ist ein wenig irreführend. Der Hauptteil der Geschichte spielt sich auf Barsoom ab, einen ständigen Wechsel zwischen der Erde und dem Mars gibt es überhaupt nicht. Schnell spricht Carter die Sprache der Mars-Bewohner, wodurch er mit allen kommunizieren kann. Wie sollte es dann noch anders sein? Natürlich verliebt er sich in die schöne Prinzessin und will sie aus ihrer bedrückenden Lage befreien.

Als Blockbuster angelegt, aber vor allem ein Unterhaltungs-Spektakel. Der Inhalt ist nicht wirklich wichtig, man kann einige Minuten verpassen und findet trotzdem problemlos wieder in den Film, Töne und Geräusche gehen im wahnwitzigen Getöse der Schlachten unter. Auch das wirkt ermüdend, man hat sich langsam an den sündhaft teuren Hollywood-Produktionen, die seit einigen Jahren wie am Fließband produziert werden, sattgesehen.

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Filmkritik “The Artist” http://www.kino-im-kiez.de/201203/filmkritik-the-artist-180.html http://www.kino-im-kiez.de/201203/filmkritik-the-artist-180.html#comments Fri, 16 Mar 2012 15:31:24 +0000 kino-im-kiez http://www.kino-im-kiez.de/?p=180 Im oscargekrönten Film “The Artist” ist George Valentin (gespielt von Oscarpreisträger Jean Dujardin) der Publikumsliebling im Hollywood der 20er Jahre. Der Stummfilmdarsteller erobert sein Publik im Sturm, unter anderem auch das Herz aller Frauen. Dies erfährt auch die Statistin Peppy Miller (dargestellt durch Berenice Bejo) und wird zu einem aufsteigenden Star. Doch sie muss sich damit abfinden immer im Schatten von George Valentin zu stehen – aber nur solange, bis sich die Filmtechnik weiterentwickelt. Peppy Miller schafft es nämlich langsam, dank moderner Technik im Filmbereich, George Valentin von der großen Bühne zu verdrängen.

“The Artist” ist ein Stummfilm, welcher in der Hollywood Manier der 1920er Jahre spielt. Bekanntheit erlangte der Film vor allen durch die schauspielerische Leistung von Jean Dujardin, welcher dafür auch den Oscar als bester Hauptdarsteller gewann, sondern auch durch die Darstellung des Hundes. Regisseur Michel Hazanavicius zeigt in diesem 100 minütigen Meisterwerk, die schön und tragisch Hollywood sein kann und auch einmal war. Durch die Tatsache, dass der Film ein Stummfilm ist, somit über keinen gesprochenen Dialog verfügt, die Aufnahmen wie auch der Schnitt an die damaligen Filme angepasst ist, kann ruhig zugegeben werden, dass dieser Streifen nicht für jedermann gedacht ist. Auch wenn die Oscarjury begeistert war, werden es einige Zuschauer nicht sein, ist nämlich die heutige Jury im Kino von Special Effects und spannenden Handlungen mehr zu begeistern als bei tonlosen Melodramen im Hollywood der Vorkriegszeit. Insgesamt gewann “The Artist” fünf Oscar, darunter als “Bester Film”, “Beste Regie”, “Bester Hauptdarsteller”, “Bestes Kostüm” sowie “Beste Filmmusik”.

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Filmkritik “Türkisch für Anfänger” http://www.kino-im-kiez.de/201203/filmkritik-turkisch-fur-anfanger-195.html http://www.kino-im-kiez.de/201203/filmkritik-turkisch-fur-anfanger-195.html#comments Fri, 16 Mar 2012 08:18:45 +0000 kino-im-kiez http://www.kino-im-kiez.de/?p=195 Am 15. März 2012 wurde der Kinofilm “Türkisch für Anfänger” basierend auf der Serie in den deutschsprachigen Kinos ausgestrahlt und erzielte dabei hohe Quoten. Unter der Regie von Bora Dagtekin wurden die Geschehnisse der TV-Serie “Türkisch für Anfänger” neu inszeniert, wobei die Dreharbeiten für die Komödie in München, Berlin und Thailand stattfanden. Auch wurden die Schauspieler beibehalten, die bis auf wenige Unterschiede dieselbe Charakterfigur aus der Serie spielen. Am 15. März 2012 feierte der Film Premiere in den deutschen Kinos.

Kritik von Björn Becher bei Filmstarts.de:
Der Film “Türkisch für Anfänger” wird von Björn Becher, einem bekannten Filmkritiker, als eine der witzigsten und unterhaltsamsten deutschen Kino-Komödien der jüngeren Vergangenheit bezeichnet. Dabei hebt er unter anderem Bora Dagtekin hervor, der es gelungen sei, neue Pomps und alte Stärken zu vereinen, sodass die Charme und der bitterböse Humor der Serie auch im Kino beibehalten wurden. Dementsprechend besitzt der Kinofilm die Qualitäten der Serie, während er durch eine optimale Regie auch als eigenständiger Film funktioniert. Hierbei betont der Filmkritiker, dass auch neue Einfälle der Regie passend im Film visualisiert wurden.

Kritik von Hans-Ulrich Pönack im Deutschlandradio:
Auch der Filmkritiker Hans-Ulrich Pönack empfindet den Film “Türkisch für Anfänger” als die amüsanteste Komödie in den letzten Jahren im deutschen Kino. Hauptsächlich ironische und treffsichere Pointen sollen seiner Ansicht nach dem Film eine “gewisse Würze” verleihen. Des Weiteren lobt er auch die schauspielerischen Fertigkeiten der Protagonisten innerhalb der Hauptbesetzung.

Kritik von Jakob Biazza bei Focus:
Der bekannte FOCUS-online-Autor Jakob Biazza sieht im Gegensatz zu Björn Becher und Hans-Ulrich Pönack die Umsetzung der Serie in einen Film als einen Flop. Diese Behauptung begründet er, indem er den Film als vorhersehbar und überfüllt an “Zehn-Sekunden-Gags” bezeichnet. Ferner kritisiert er, dass der Film klischeefrei den Geschlechter- und Kulturkampf thematisiere.

Kritik von Juliane Gringer in der Mitteldeutschen Zeitung:
Die Redakteurin Juliane Gringer schließt sich bei einer Äußerung in der Mitteldeutschen Zeitung dem Autor Jakob Biazza an und sieht den Film “Türkisch für Anfänger” als eine Enttäuschung seitens Filmindustrie. Dabei soll die Authentizität und damit Seriosität bei der Komödie grundlegend gefehlt haben, sodass der Film in seiner Umsetzung misslungen sei. Hierbei sollen die Geschehnisse des Weiteren auch in die Länge gezogen worden sein und zu stark auf der Handlung der Serie basieren.

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Einfach nur hören… http://www.kino-im-kiez.de/201203/einfach-nur-horen-175.html http://www.kino-im-kiez.de/201203/einfach-nur-horen-175.html#comments Mon, 05 Mar 2012 11:26:43 +0000 kino-im-kiez http://www.kino-im-kiez.de/?p=175 Als Filmfan hat man es nicht leicht. Sehen und Hören – um einen Film genießen zu können benötigt man immer mindestens diese beiden Sinne. Kino beim Autofahren, beim Stricken usw. fällt damit aus.

Eine durchaus interessante Alternative bieten hier Hörspiele und Hörbücher. Man kann sie zumindest bei einigen Tätigkeiten auch nebenbei konsumieren. Oder man kann auch ganz einfach die Augen schonen wenn man z.B. nach einem Bürotag einfach nicht mehr “in die Glotze schauen” möchte.

Viele Hörbücher zum Download bietet zum Beispiel Audible* an. Dabei sind attraktive Titel wie zum Beispiel die Bücher von Stieg Larsson, Stephen King und Dan Brown die in ihrer Verfilmung auch Kinofreunde begeistert haben.

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*Audible.de ist ein Amazon Unternehmen, dass eine sehr große und gut sortierte Auswahl an Audiobooks anbietet. Beim Abschluß eines 3-Monats-Abo gibt es sogar einen MP3-Player dazu.

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Filmkritik: Dame, König, As, Spion http://www.kino-im-kiez.de/201203/filmkritik-dame-konig-as-spion-171.html http://www.kino-im-kiez.de/201203/filmkritik-dame-konig-as-spion-171.html#comments Fri, 02 Mar 2012 11:23:00 +0000 kino-im-kiez http://www.kino-im-kiez.de/?p=171 Ein Agententhriller auf höchstem Niveau ist Dame, König, As, Spion, welcher die Thematik des “Kalten Krieges” Anfang der 70er Jahre aufgreift. Spion George Smiley (verkörpert durch Gary Oldman) wird mit einem Auftrag konfrontiert, welcher mehr als brisant ist. Der englische Chef des Geheimdienstes (verkörpert durch John Hurt) ist sich sicher, dass ein sowjetischer Doppelagent in den eigenen Reihen sitzt und als Maulwurf fungiert. Nachdem Agent Prodeaux (verkörpert durch Mark Strong) nach Budapest reist um die Identität des Maulwurfs herauszufinden, wird der britische Geheimdienstchef entmachtet. Spion Smiley und Guillam (verkörpert durch Benedict Cumberbatch) müssen der Sache auf die Spur gehen und beginnen eine Reise quer durch Osteuropa, um den Maulwurf zu entlarven.

In den Hauptrollen sind Gary Oldman als George Smiley, Colin Firth als Bill Haydon, Tom Hardy als Rick Tarr wie Mark Strong als Jim Prideaux zu sehen.
Die Verfilmung des literarischen Werkes glänzt mit hervorragenden schauspielerischen Leistungen. Mag die Inhaltsangabe nach einem reinen Actionkracher klingen, bleibt er doch tief im Inneren ein intelligenter Spionagethriller mit unerwarteten Wendungen und Überraschungen.

Der hervorragende Gary Oldman läuft in diesem Film zudem zu seiner Höchstform aus und ist zu Recht im Jahr 2012 für seine Rolle als Topagent für den Oscar als männlicher Hauptdarsteller nominiert. Doch eine weitere Nominierung, Albert Iglesias für die beste Filmmusik, lassen die Chancen auf die begehrte Oscar-Trophäe steigen.

Der Film wurde bereits mehrfach geehrt, unter anderem beim Online Film Critics Society Award für das beste adaptierte Drehbuch. Der Film wurde mehrmals nominiert (elf Nominierung bei den British Academy Film Awards, eine Nominierung bei den Film Critics Association Awards), fuhr allerdings keine Gewinne ein. Die letzte Hoffnung bleibt Gary Oldman im Kampf gegen Brad Pitt oder George Clooney um die heiß begehrte Trophäe.

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Dreharbeiten zu TV-Serie “Gentle Ben” http://www.kino-im-kiez.de/201202/dreharbeiten-zu-tv-serie-gentle-ben-140.html http://www.kino-im-kiez.de/201202/dreharbeiten-zu-tv-serie-gentle-ben-140.html#comments Fri, 17 Feb 2012 18:49:46 +0000 kino-im-kiez http://www.kino-im-kiez.de/?p=140 Gentle Ben TV Serie

Ein Blick hinter die Kulissen im Juni 1967: Die Dreharbeiten der Television-Serie “Gentle Ben” in Miami, Florida. Die Serie “Gentle Ben” lief auf CBS in den Jahren 1967 bis 1969. Gentle Ben wurde vom in Miami ansässigen Ivan Tors Studios produziert. Schauspieler Dennis Weaver trat auf als Everglades Park-Ranger. Die Serie befasste sich mit dem Park-Ranger und seiner Familie bzw. mit ihrer Beziehung zu einem alten Bären namens Ben.

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